Grenke: Konzerngewinn steigt um 21 Prozent

Quelle: Grenke

Die Grenke-Gruppe, Baden-Baden, hat das dynamische Wachstum der letzten Jahre auch im zurückliegenden Geschäftsjahr 2017 fortgesetzt. Mit einem Anstieg des Konzern-Gewinns um 21,1 % auf 125,0 Mio. Euro (Vorjahr 103,2 Mio. Euro) wird die Profitabilität des Geschäftes nach den guten Deckungsbeiträgen der letzten Perioden untermauert. Das Ergebnis je Aktie stieg auf 2,74 Euro (Vorjahr: 2,29 Euro).

Wolfgang Grenke, Vorstandsvorsitzender der Grenke AG, zeigt sich mit der Entwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres sehr zufrieden: „Unser werthaltiges Geschäftsmodell hat sich erneut eindrucksvoll bewährt. Profitabilität und Finanzkraft wurden trotz des kräftigen Wachstums nachhaltig ausgebaut: gestiegene Deckungsbeiträge, gestärktes Eigenkapital und sehr gutes Gewinnwachstum. Wir erwarten für das laufende Geschäftsjahr 2018 eine vergleichbar dynamische Geschäftsentwicklung.“

In den Erträgen schlagen sich unverändert das hohe, profitable Neugeschäft der jüngeren Vergangenheit sowie das anhaltend niedrige Zinsumfeld sehr positiv nieder. Insgesamt wurde die Summe aus Zinsen und ähnlichen Erträgen aus dem Finanzierungsgeschäft von 261,0 Mio. Euro im Vorjahr um 10,9 % auf 289,4 Mio. Euro gesteigert. Die Aufwendungen aus der Verzinsung der Refinanzierung gingen hingegen weiter von 43,2 Mio. Euro auf 42,8 Mio. Euro zurück. Damit legte das Zinsergebnis um 13,2 % von 217,8 Mio. Euro im Vorjahr auf 246,6 Mio. Euro zu. Inklusive Schadensabwicklung und Risikovorsorge stieg es um 17,5 % auf 191,1 Mio. Euro (Vorjahr: 162,7 Mio. Euro). Die Schadenquote des Konzerns ging auf 1,0 % (Vorjahr: 1,2 %) zurück.

Die Ergebnisse aus Service- und Neugeschäft legten im Zuge des deutlichen Anstiegs des Neugeschäftsvolumens im abgelaufenen Geschäftsjahr um 19,0 % bzw. 17,3 % kräftig zu. Insgesamt wurden die operativen Erträge des Konzerns von 274,8 Mio. Euro im Vorjahr um 17,4 % auf 322,5 Mio. Euro gesteigert.

Inklusive Akquisitionen stieg die durchschnittliche Anzahl der im Grenke-Konzern Beschäftigten im Berichtsjahr um 19,2 % auf 1.229. Die Personalaufwendungen lagen 2017 entsprechend um 22,1 % höher (86,2 Mio. Euro nach 70,6 Mio. Euro). Der Vertriebs- und Verwaltungsaufwand erhöhte sich um hingegen nur unterproportional um 15,9 %.

Das operative Ergebnis übertraf den Vorjahreswert von 136,5 Mio. Euro um 18,2 % und erreichte 161,3 Mio. Euro. Der Gewinn der Berichtsperiode stieg um 21,1 % von 103,2 Mio. Euro im Vorjahr auf 125,0 Mio. Euro. Trotz des erneut kräftigen organischen und akquisitorischen Wachstums konnte die Cost-Income-Ratio im abgelaufenen Geschäftsjahr stabil gehalten werden. Gewohnt solide zeigte sich zum Stichtag 31. Dezember 2017 die Bilanzstruktur des Konzerns. Die Eigenkapitalquote ist erneut gestiegen, lag mit 17,7 % auf dem angestrebten Niveau und damit auch weiterhin über unserer langfristigen Zielgröße von mindestens 16 %.

Sebastian Hirsch – Mitglied des Vorstands der Grenke AG – konkretisiert die Ertragserwartungen für 2018: „Für das laufende Geschäftsjahr 2018 rechnen wir mit anhaltend gutem Wachstum sowie einem auf vergleichbarer Basis erneuten Anstieg des Konzern-Gewinns. Unter Anwendung des neuen Standards rechnen wir mit einem Gewinnausweis zwischen 123 und 131 Mio. Euro. Vor Anwendung des IFRS 9 entspricht dies einem Konzern-Gewinn zwischen 145 und 153 Mio. Euro. Vor dem Hintergrund der sehr erfreulichen Geschäftsentwicklung 2017 und der weiterhin guten Perspektiven schlagen Aufsichtsrat und Vorstand der Hauptversammlung der Grenke AG am 3. Mai 2018 eine Dividende in Höhe von 0,70 Euro je Aktie vor. Im Vorjahr wurden je Aktie adjustiert 0,58 Euro ausgeschüttet.

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