OVB verliert in Deutschland Berater

Die OVB Holding AG konnte im Jahr 2020, dem 50. Jahr der Unternehmensgeschichte zugleich den bisher höchsten Umsatz verbuchen. Die Erträge aus Vermittlungen erhöhten sich um 4,9 Prozent auf 270,6 Millionen Euro, das Konzernergebnis verbesserte sich um 5,7 Prozent auf 14,9 Millionen Euro. Das ging mit einem Wachstum bei Kundenzahlen (plus 5,5 Prozent auf 3,96 Millionen Kunden) und Finanzvermittlern (plus 3,5 Prozent auf 5 248 Vermittler) einher.

Der Zuwachs stammt jedoch vor allem aus Mittel- und Osteuropa sowie Süd- und Westeuropa, während sich der deutsche Heimatmarkt rückläufig entwickelte. So stieg der Zahl der Finanzvermittler in Süd- und Westeuropa um 9,4 Prozent, in Mittel-und Osteuropa um 5,2 Prozent. In Deutschland dagegen ging ihre Anzahl um 4,1 Prozent zurück. Bei den Kundenzahlen ist die Region Mittel- und Osteuropa um 7,0 Prozent im Plus, Süd- und Westeuropa um 5,4 Prozent. In Deutschland sanken die Zahl der Kunden dagegen um 0,6 Prozent und der Umsatz um 0,6 Prozent. Damit steht der Heimatmarkt nur noch für 22,7 Prozent der Gesamtvertriebsprovisionen (im Vorjahr 23,9 Prozent). Die Region Mittel- und Osteuropa liefert mit 48,2 Prozent (im Vorjahr 47,7 Prozent) nahezu die Hälfte der Gesamtvertriebsprovisionen.

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