Vereinigte Volksbank Maingau und Frankfurter Volksbank wollen fusionieren

Fr. Wunsch-Weber, Hr. Mengler

Die Vorstände der Vereinigten Volksbank Maingau und der Frankfurter Volksbank haben einen Kooperationsvertrag mit dem Ziel eines Zusammenschlusses im laufenden Jahr unterzeichnet. Die getroffenen Regelungen treten ab sofort in Kraft. Die beiden genossenschaftlichen Institute pflegen seit vielen Jahren einen Austausch im Rahmen der Ausbildungsgemeinschaft Frankfurter Volksbanken und punktuelle und projekthafte Zusammenarbeit. So gibt es beispielsweis eine Kooperation der Immobiliengesellschaften beider Häuser, es wurden gemeinsam Benchmarking-Prozesse erarbeitet und es werden Synergieeffekte bei der Durchführung von Mitarbeiterschulungen erzielt.

Die Vereinigte Volksbank Maingau verzeichnete zum Jahresende 2016 eine Bilanzsumme von rund 1,92 Milliarden Euro. Ihr Geschäftsgebiet erstreckt sich mit 33 Filialen und 11 SB-Stellen von Dieburg über Babenhausen, Rodgau, Seligenstadt, Obertshausen und Offenbach bis nach Mühlheim am Main. Mehr als 400 Mitarbeiter betreuen rund 91 500 Kunden, die Zahl der Mitglieder liegt bei knapp 52 000 Mitgliedern und.

Als größerer zukünftiger Partner erreichte die Frankfurter Volksbank zum gleichen Stichtag eine Bilanzsumme von 9,2 Milliarden Euro bei über 1 300 Mitarbeitern. Die Bank betreut mit insgesamt 82 Filialen und 39 SB-Stellen mehr als 500 000 Kunden im Rhein-Main-Gebiet. Mit mehr als 200 000 Mitgliedern ist sie Deutschlands mitgliederstärkste Volksbank. Die gemeinsame Bilanzsumme würde sich bei einem sofortigen Zusammenschluss auf etwa 11,1 Milliarden Euro belaufen.

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