Online-Händler unterschätzen tatsächliche Kosten für Bezahlverfahren - Paydirekt ist tatsächlich am günstigsten

Quelle: pixabay

Viele Online-Händler schätzen die tatsächlichen Kosten für Bezahlverfahren zu niedrig ein, da sie nahezu ausschließlich auf die direkten Kosten abstellen, indirekte Kosten, die den Zahlungsverfahren zurechenbar sind, häufig nicht berücksichtigen, beispielsweise durch verzögerten Zahlungseingang, Zahlungsausfall oder auch durch nicht vollständig automatisierte Prozesse. Das geht aus einer Händlerbefragung von ibi Research hervor. Die Studie „Gesamtkosten von Zahlungsverfahren im deutschen E-Commerce 2019“ bestätigt damit die Ergebnisse einer Vorgängerstudie aus dem Jahr 2014.

76 Prozent der Händler halten die Bezahlung per Vorkasse für ein günstiges oder sehr günstiges Verfahren. Vorkasse belegt damit mit weitem Abstand den ersten Platz in ihrer Einschätzung. Dahinter folgen Lastschrift und Rechnung. Betrachtet man jedoch die Gesamtkosten – also unter Einbezug aller indirekten Kostenfaktoren –, ergibt sich für den Durchschnittshändler der Studie (im sogenannten Basisfall) ein ganz anderes Bild: Paydirekt ist in der Auswertung das günstigste Verfahren vor der Sofortüberweisung und der Vorkasse. Am teuersten ist die (ungesicherte) Rechnung, bei der die indirekten Kosten im Basisfall der Studie 85 Prozent der Gesamtkosten ausmachen. Beim zugrunde gelegten Basisfall gehen pro Monat 4.839 Bestellungen mit einem Warenkorbwert von 92,09 Euro ein. Er führt interne und externe Risikoprüfungen sowie Mahn- und Inkassoverfahren durch.

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