Cube Real Estate gründet Fondstochter für Microliving

Thorsten Näbig und Markus Rohmann, Quelle: Club Real Estate, Foto: Stefan Gatzke

Der Leverkusener Immobilienprojektentwickler Cube Real Estate hat eine neue Tochtergesellschaft ins Leben gerufen: Die 2CP Cube Capital Partners AG soll institutionellen Investoren zukünftig über eigene Fonds Investitionen in die Assetklasse „Kleinteiliges Wohnen“ ermöglichen. Der Fonds-, Investment- und Assetmanager konzentriert sich dabei vornehmlich auf Investments in verschiedene Wohnformen für Studenten und Berufspendler.

In Zukunft sollen auch vermehrt Investitionen in Stadtquartiere erfolgen. Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus Markus Rohmann und Thorsten Näbig. Rohmann kommt von der Kaironos Invest AG, wo er seit 2015 als Vorstand die Themen Akquisition, Prüfung und Umsetzung von Projektentwicklungen verantwortete. Näbig war bisher als Bereichsleiter Controlling bei der Cube Real Estate tätig und nimmt diese Position auch weiterhin war. Grundsätzlich ist die 2CP darauf ausgerichtet, von der Cube Real Estate entwickelte Immobilien für die noch aufzulegenden Fonds anzukaufen. Akquisitionen von Objekten Dritter sollen aber ein weiterer Baustein für den Portfolioaufbau sein. Diese werden opportunistisch erfolgen.

Tilman Gartmeier, Gründer und Geschäftsführer der Cube Real Estate, erklärt die Beweggründe hinter 2CP: „Wir betrachten Immobilien seit jeher ganzheitlich über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Mit der 2CP vervollständigen wir unser Engagement in der Assetklasse ‚Kleinteiliges Wohnen‘ über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg.“

Dass das von Corona gebeutelte Micro-Living-Segment langsam auf dem Weg der Besserung ist, zeigt der ebenfalls heute veröffentlichte dritte Marktreport der Initiative Micro-Living. Zwar sind Mieten und Auslastung laut Bulwiengesa erneut gesunken, die Profis zeigten sich jedoch wieder optimistisch und handelten kräftig mit Apartmenthäusern. „Im Jahresverlauf 2021 wurden bislang deutschlandweit Apartmenthäuser für rund 500 Millionen Euro gehandelt. Bis Jahresende ist wieder ein Vorkrisen-Wert von über eine Milliarde Euro möglich“, so Felix Embacher, Head of Research & Data Science bei Bulwiengesa.

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