Gespräch des Tages16.03.2026
Deutsche Bundesbank
Das Geschäftsjahr 2025, wenn man es so nennen möchte, war für die Deutsche Bundesbank einmal mehr von den Spuren der Vergangenheit geprägt. Das Mismatch aus niedrig verzinsten Anleihebeständen und mit aktuellen Konditionen versehenen Einlagen hat erneut zu einem ordentlichen Bilanzverlust geführt. Dieser summierte sich letztendlich auf den Rekordwert von 27,8 Milliarden Euro, nach 19,2 Milliarden Euro im Vorjahr. Allerdings weist die Entwicklung trotz des Rekordverlusts laut Bundesbank-Präsident Joachim Nagel "in die richtige Richtung". Denn der eigentliche Jahresfehlbetrag hat sich erneut verringert: von 21,6 Milliarden Euro im Jahr 2023 über 19,8 Milliarden Euro 2024 auf nun 8,6 Milliarden Euro. Nachdem die Jahresfehlbeträge 2022 und …
Dieser Artikel ist Teil unseres Online-Abo Angebots.
Gespräch des Tages16.03.2026
Kreditgenossenschaften
Die DZ Bank hat einmal mehr dank der R+V und der Union Investment das bislang beste Ergebnis ihrer Geschichte geschrieben. Vor Steuern wurde der Rekordwert von 4,3 Milliarden Euro erzielt. Damit zählt 2025 nicht nur zu den herausragenden Jahren der DZ Bank, sondern das genossenschaftliche Spitzeninstitut reiht sich nachhaltig unter den größten und ertragsstärksten Banken Deutschlands ein. Zum Vergleich: Die Deutsche Bank kam im abgelaufenen Geschäftsjahr auf ein Vorsteuerergebnis von 9,73 Milliarden Euro, die Commerzbank auf 3,95 Milliarden Euro. Entsprechend stolz präsentierte Cornelius Riese die Zahlen: "Ich hätte vor 13 Jahren, als ich in den Vorstand der DZ Bank aufgerückt bin, nicht gedacht, dass wir mal ein Ergebnis jenseits der …
Dieser Artikel ist Teil unseres Online-Abo Angebots.
Gespräch des Tages16.03.2026
Landesbanken
Die Bilanzsaison der Banken geht munter weiter. Nun hat Anfang März 2026 auch die Bayern LB berichtet. Zwar hat der jüngste militärische Konflikt im Iran auf die veröffentlichten Zahlen noch keinen Einfluss. Trotzdem war das Zahlenwerk wenig berauschend. Der Zinsüberschuss als mit Abstand wichtigste Ertragsquelle des Gesamtkonzerns - also inklusive der Tochter DKB - sank um 2,3 Prozent beziehungsweise 64 Millionen Euro auf 2,656 Milliarden Euro. Den Provisionsüberschuss immerhin steigerte das Institut um 23 Millionen Euro oder 4,3 Prozent auf 554 Millionen Euro. Auch das Ergebnis aus der Fair-Value-Bewertung sank um 55 Millionen Euro und die sonstigen Ertragsbestandteile um 152 Millionen Euro auf 7 Millionen Euro. So kam es, dass die …
Dieser Artikel ist Teil unseres Online-Abo Angebots.