Commerzbank schreibt das Jahr 2020 ab

Quelle: Commerzbank

Die Commerzbank hat sich mit dem Konzernbetriebsrat in einem weiteren Schritt über die Planung von Restrukturierungsmaßnahmen im Zeitraum von 2021 bis 2024 geeinigt. Entsprechend werden im 4. Quartal 2020 weitere Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von insgesamt 610 Millionen Euro verbucht. Diese entfallen auf den Abbau von 2300 Vollzeitstellen. Die Bildung der Rückstellungen steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Wirtschaftsprüfers.

„Wie angekündigt, buchen wir im vierten Quartal zusätzliche Restrukturierungsaufwendungen. Damit schaffen wir die Basis für zwingend notwendige künftige Einsparungen“, sagte Bettina Orlopp, Finanzvorständin der Commerzbank.

Im dritten Quartal 2020 hatte die Bank bereits Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von rund 200 Millionen Euro unter anderem für ein Altersteilzeitprogramm gebildet. Aus dieser Maßnahme sowie aus den im vierten Quartal gebildeten Rückstellungen resultiert ein geplanter Abbau von rund 2900 Vollzeitstellen. Die Bank hatte im September 2019 den Abbau von brutto 4300 Vollzeitstellen angekündigt.

Die Restrukturierungsrückstellungen werden sich in entsprechender Höhe negativ auf das Netto-Ergebnis im vierten Quartal 2020 auswirken. Die Bank plant darüber hinaus weitere Restrukturierungsmaßnahmen im Rahmen der für das erste Quartal 2021 avisierten Strategieankündigung. Einzelheiten dazu werden derzeit noch mit dem neuen Vorstandsvorsitzenden, Manfred Knof, ausgearbeitet, der die Commerzbank-Führung zum 1. Januar 2021 übernehmen wird.

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