Grenke startet Aktienrückkaufprogramm

Der Vorstand der Grenke AG hat ein umfassendes Aktienrückkaufprogramm beschlossen - mit Zustimmung des Aufsichtsrats und mit der nun vorliegenden Genehmigung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die im November vergangenen Jahres beantragt wurde.

 Im Zuge dieses Rückkaufprogramms sollen Akten im Wert von bis zu 70 Millionen Euro (ohne Nebenkosten) maximal jedoch 2.317.695 Aktien über die Börse erworben werden, was 5 Prozent des zum Zeitpunkt des Ermächtigungsbeschlusses der ordentlichen Hauptversammlung am 6. August 2020 bestehenden Grundkapitals der Gesellschaft entspricht. Das Aktienrückkaufprogramm soll in der kommenden Woche ab dem 12. Februar beginnen.

„Der Zeitpunkt ist günstig. Mit diesem Aktienrückkauf realisieren wir für die Grenke AG und damit für unsere Aktionärinnen und Aktionäre auf Basis des aktuellen Kursniveaus eine attraktive Investitionschance“, sagte CEO Dr. Sebastian Hirsch dazu.

Bereits Anfang des Jahres hat das Unternehmen angekündigt, sich künftig verstärkt auf das Leasinggeschäft mit kleineren und mittleren Unternehmen zu fokussieren und den Verkauf aller Factoringgesellschaften zu initiieren. Die beim Einstieg ins Factoringgeschäft erwarteten Synergien zum Kerngeschäft Leasing haben sich nicht eingestellt, hieß es damals in der Mitteilung. Zudem habe eine eingehende Analyse ergeben, dass das vorhandene Factoringgeschäft nur mit zusätzlichen Investitionen und einer deutlichen Vervielfachung des Geschäftsumfangs langfristig profitabel gestaltet werden könnte. Der Anteil der Vermögenswerte aus dem Factoringgeschäft lag 2022 bei unter 2 Prozent der Konzernbilanz. Statt eine vom Leasinggeschäft isolierte Factoringstrategie umzusetzen, konzentriert Grenke seine Ressourcen und Investitionskraft künftig voll auf die fortschreitende Digitalisierung und das weitere Wachstum im Leasing. Hierbei spielt das Bankgeschäft der Grenke Bank AG eine unverändert wichtige Rolle, vor allen Dingen zur Sicherstellung der Refinanzierung über Einlagen.

Quelle: Grenke AG

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