Gefa Bank GmbH: Solides Ergebnis 2016

Die Gefa Bank GmbH, Wuppertal, hat im Geschäftsjahr 2016 ein solides Ergebnis erzielt: Das Neugeschäft mit Absatz- und Objektfinanzierungen übertraf mit 2.444 Millionen Euro das hohe Vorjahresniveau. Es teilt sich auf in 1.241 Millionen Euro für das Leasing- und Mietkaufgeschäft und 1.203 Millionen Euro für das Kreditgeschäft. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg auf 105 Millionen Euro.

Traditionell hat die Tochtergesellschaft des Bankenkonzerns Société Generale ihren Schwerpunkt im Marktsegment Transport, das 2016 einen Anteil Neugeschäft von 61 Prozent erreichte. Die Position als führender herstellerunabhängiger Anbieter von Finanzierungen und ergänzenden Services rund um das Nutzfahrzeug konnte so weiter gefestigt werden. Auch die Tochtergesellschaft Pema, die Full-Service-Mietlösungen für Trucks und Trailer anbietet, blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück: Das Angebot von Mobilitäts- und Telematikdienstleistungen wurde deutlich ausgebaut; die Auslastungsquote der Fahrzeugflotte blieb auch 2016 auf hohem Niveau.

Im Segment Industriegüter konnte die Gefa Bank das Neugeschäft um mehr als 15 Prozent steigern und erhebliche Marktanteile gewinnen. Der Anteil am Neugeschäft stieg auf mehr als 26 Prozent. Das Finanzierungsgeschäft mit Werkzeug- und Baumaschinen für gewerbliche Endkunden profitierte dabei von einer positiven konjunkturellen Entwicklung der entsprechenden Märkte. Darüber hinaus erhielt das Absatzfinanzierungsgeschäft neue Impulse durch den Abschluss von Rahmenverträgen mit namhaften international tätigen Herstellern und Händlern.

Das Geschäftsfeld High-Tech erzielte mit Finanzierungen für Informationstechnologie, Bürokommunikation und Medizintechnik ein Neugeschäft auf dem hohen Niveau des Vorjahres; damit beträgt der Anteil dieses Segments am gesamten Gefa-Neugeschäft 13 Prozent. Gute Ergebnisbeiträge lieferten insbesondere das Joint Venture Philips Medical Capital sowie das Kompetenzcenter IT. Letzteres bietet in Kooperation mit führenden Herstellern und Händlern Finanzierungslösungen für Hard- und Software an. In den dynamischen High-Tech-Märkten sieht die Bank aufgrund innovativer Softwareentwicklungen und des anhaltenden Trends zur Digitalisierung weiteres Wachstumspotential.

In weiteren Geschäftsfeldern, die das klassische Absatz- und Objektfinanzierungsgeschäft ergänzen, ist die Kundenresonanz unverändert hoch. Deutlich gestiegene Umsätze im Versicherungsgeschäft lieferten auch 2016 einen wertvollen Ergebnisbeitrag. Die in Zusammenarbeit mit dem DKV Euro Service emittierte Tankkarte erreichte 2016 einen hohen Umsatzzuwachs. Das Gesamtvolumen der Tages- und Festgeldeinlagen – von mehr als 19.500 Privatkunden und rund 650 Geschäftskunden – betrug zum Jahresende 2016 rund 1 Milliarde Euro. Neben dem Einlagengeschäft als alternativer Refinanzierungsquelle wurde auch die Zusammenarbeit mit Förderbanken weiter intensiviert.

Zudem hat die Gefa im Jahr 2016 ihre Digitalisierungsoffensive fortgesetzt und das Portal „Gefa online“ zur Marktreife gebracht. Es ermöglicht online neben der Kalkulation und Abwicklung von Finanzierungen einen Überblick über alle Vertragsdetails sowie die Beauftragung vertragsbezogener Services. Das Portal können Gefa-Finanzierungskunden seit Anfang 2017 nutzen. Bereits seit 2015 ist das für die Einkaufsfinanzierung entwickelte Tool „Geo“ online, mit dem mehr als 90 Prozent Händlerpartner ihre Einkaufsfinanzierung papierlos abwickeln.

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