Deutsche Bank und Fiserv gründen Acquiring-Joint-Venture

Quelle: Deutsche Bank

Die Deutsche Bank und das Zahlungs- und Finanztechnologieunternehmen Fiserv gründen ein gemeinsames Unternehmen mit Sitz in Frankfurt. Das gaben die Partner heute bekannt. Vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen soll das Joint Venture kleinen und mittelgroßen Unternehmen im deutschen Markt umfassende Zahlungsakzeptanz- und Bankdienstleistungen anbieten. Das gemeinsame Unternehmen wird mehrere Zahlungsverkehrslösungen unter einem Dach bündeln, darunter Clover, Fiservs Plattform für Zahlungsakzeptanz an der Ladenkasse, um so das bestehende Angebot der Deutschen Bank zu ergänzen.

 „Zusammen mit Fiserv können wir unseren KMU-Kunden Konten, Zahlungslösungen und Bankdienstleistungen bereitstellen“, sagt Stefan Hoops, Leiter der Unternehmensbank der Deutschen Bank. „Niemand sonst in Deutschland verfügt über ein solch umfassendes Angebot. So können wir unseren Kunden alles aus einer Hand anbieten, das bedeutet für sie geringere Kosten und weniger Komplexität.“

Das Joint Venture wird von Anfang an mehrere tausend Unternehmen betreuen. Zielgruppe sind rund 800 000 Kunden der Marken Deutsche Bank, Postbank und Fyrst. Die Dienstleistungen sollen jedoch auch für Unternehmen angeboten werden, die nicht Kunde der Deutschen Bank sind.

Die Gründung des Joint Ventures mit Fiserv erfolgt im Rahmen der im Februar 2021 angekündigten Payment-Strategie der Deutschen Bank mit  einer Rückkehr ins Händlergeschäft, aus dem sich die Banken in Deutschland weitgehend verabschiedet haben.

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