Deutsche Bank kooperiert mit Msu für Girocard-Zahlungen an der E-Ladesäule

Deutsche Bank Zentrale; Quelle: pixabay.com

Die Msu solutions GmbH (Msu) hat die elektronische Bezahllösung der Deutschen Bank in ihre Cloud-Plattform für E-Ladesäulen „m8mit“ eingebunden. Wer in Deutschland an einer öffentlichen E-Ladesäule tankt, kann nun auch einfach per Girocard mit anschließender Sepa-Lastschrift bezahlen – vorausgesetzt, die Ladesäule gehört zum m8mit-Partnerverbund. Dieser verwaltet bereits zehn Prozent der öffentlichen und halböffentlichen E-Ladesäulen in Deutschland, die von Stadtwerken, Energieversorgern und zunehmend auch von Wohnungsunternehmen und Unternehmen betrieben werden. Die m8mit-Ladesäulen funktionieren ohne Registrierung und sind somit frei verfügbar. Bisher ist das Bezahlen vom Strom fürs Auto schon per SMS oder Paypal möglich.

Msu ist bisher mit seiner m8mit-Cloud-Plattform bereits in der Schweiz und in Österreich vertreten. „Mit der Deutschen Bank haben wir auch einen Partner, der uns international beim weiteren Ausbau unsere Geschäfts begleiten kann“, so Bodo Ruppach. „Wir freuen uns, dass wir mit unserem langjährigen Kunden Msu nun auch als Technologiepartner im Zahlungsverkehr zusammenarbeiten“, sagte Alexander Knothe, Leiter Kundenlösungen und Partnermanagement bei der Deutschen Bank. Die Bank will das Geschäft im Zahlungsverkehr weiter ausbauen.

Der Bundesrat hatte kurz vor der Bundestagswahl 2021 die im Mai 2021 von der Bundesregierung verabschiedete Ladesäulenverordnung abgesegnet. Damit müssen alle E-Ladesäulen, die ab 2023 neu in Betrieb genommen werden, mit einem, Kartenleser für das bargeldlose Bezahlen ausgestattet werden.

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