Oldenburgische Landesbank: Neue Aufstellung an der Spitze

Axel Bartsch
Quelle: OLB

Mit Wirkung zum 1. Oktober 2019 soll der jetzige Vorstandsvorsitzende Axel Bartsch den Vorsitz des Aufsichtsrats der Oldenburgischen Landesbank (OLB) übernehmen. Er soll damit auf Dr. ernst Thomas Emde folgen, der plane, sein Mandat zum 30- September niederzulegen. Neuer Vorstandsvorsitzender wird der bisherige stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfgang Klein. Das teilt die OLB heute mit.

Seit der Verschmelzung von OLB und Bremer Kreditbank AG (BKB) Ende August 2018 habe die OLB unter der Ägide von Axel Bartsch zahlreiche Meilensteine erreicht: zum Beispiel die reibungslose Umsetzung der Fusion von OLB und BKB insbesondere im Kundengeschäft und bei den IT-Systemen, die Verschmelzung mit dem Bankhaus Neelmeyer sowie die Weiterentwicklung von einer Bank mit regionalen Grenzen zu einer deutschlandweit agierenden Bankengruppe, die nach der erfolgten Übernahme der Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank auch ihr Privatkundenangebot auf den deutschlandweiten Markt ausdehnt. Heute bereits ist die OLB damit nach eigenen Angaben eine Bank, die rund 850 000 Kunden betreut und eine Bilanzsumme von mehr als 20 Milliarden Euro ausweist.

„Ein Jahr nach dem Start-schuss für eine neue Ära in der Geschichte der OLB ist jetzt ein guter Zeitpunkt gekommen, um in der geplanten Neubesetzung von Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitz die wichtigen Themen anzugehen, die auf der Agenda stehen, um die Zukunftsfähigkeit der OLB weiter zu stärken“, sagt Axel Bartsch.

In der gleichen Mitteilung berichtet das Institut auch über den Verlauf des ersten Halbjahres. Geschäftlich habe sich die OLB im ersten Halbjahr 2019 gut entwickelt und bleibe weiter auf Wachstumskurs. Der Gewinn nach Steuern belief sich demnach per 30. Juni 2019 auf 54,3 Millionen  Euro (31. Dezember 2018: 20,6 Millionen Euro). Dieser soll nach Abstimmung mit den Gesellschaftern der Bank vollständig thesauriert werden und stehe der OLB für Investitionen und die weitere Stärkung der Kapitalbasis zur Verfügung. Die harte Kernkapitalquote steige damit auf 12,4 Prozent (31. Dezember 2018: 11,4 Prozent). Nach einem Betriebsergebnis in Höhe von 81,2 Millionen Euro für das gesamte Jahr 2018 lag die OLB per 30. Juni 2019 bei 68,6Millionen Euro.

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