Gespräch des Tages01.07.2026
Zahlungsverkehr
Das Jahr 2025 markiert einen symbolischen Meilenstein: Erstmals wurden in Deutschland mehr alltägliche Einkäufe bargeldlos als bar bezahlt. Laut der gerade vorgelegten Bundesbank-Studie "Zahlungsverhalten in Deutschland 2025" wurden 45 Prozent aller Transaktionen bar beglichen. Dies sind 6 Prozentpunkte weniger als im Jahr 2023. Debitkarten, allen voran die Girocard, kamen mit 26 Prozent am zweithäufigsten zum Einsatz. Gemessen an den Umsätzen sank der Anteil des Bargelds von 26 auf 23 Prozent. Spitzenreiter bleibt hier die Debitkarte, allerdings hat auch sie Anteile verloren (28 Prozent nach 32 Prozent im Jahr 2023). Gewinner sind Internet- und mobile Bezahlverfahren sowie Lastschriften/Überweisungen …
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Gespräch des Tages01.07.2026
Digitalisierung
Bei Informationssystemen oder digitalen Geschäftsabläufen bezeichnet man als Cyberrisiko die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß von Bedrohungen, die aus digitalen Angriffen, technischen Fehlkonfigurationen oder menschlichem Versagen rühren. Daraus können Datenverluste, Systemausfälle, Betriebsunterbrechungen und Verletzungen der Vertraulichkeit resultieren. Der herkömmliche Schutz hiergegen ist die Verwendung einer Geheimsprache, also Verschlüsselung oder - im Digitaljargon - Encryption oder Coding. Allerdings führt das bei fortschreitendem Know-how zum Einsatz immer komplizierterer Techniken, vor allem auch über künstliche Intelligenz.
Mit den neuen Large Language Models ChatGPT, Gemini oder Claude wurde ein neues Niveau an …
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Gespräch des Tages15.06.2026
Immobilienfinanzierung
Seit Monaten warnen Bankenaufseher vor zunehmenden Risken im Geschäftsfeld Gewerbliche Immobilienfinanzierung. BaFin-Chef Mark Branson beispielsweise sagte bei der Jahrespressekonferenz: "Banken und Versicherer arbeiten derzeit profitabel. Viele auch sehr profitabel. Aber mittelfristig trüben sich die Aussichten ein. Die fiskalischen Impulse in Deutschland können die wirtschaftliche Stagnation bislang nicht aufhalten. Die schlechtere Konjunktur dürfte für vermehrte Kreditausfälle sorgen. Zudem könnte sich auch die Lage an den Gewerbeimmobilienmärkten wieder verschlechtern. Durch eine schwächere Nachfrage und ein steigendes Zinsniveau." Bislang erwiesen sich die Warnungen als unbegründet. Denn die profitabel arbeitenden Institute wiesen …
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