Finanz-Informatik: Positives Fazit zu 2018

Finanz Informatik, Standort Hannover

Quelle: Finanz Informatik

Wie die bundesweit tätige IT-Tochter der Sparkassen-Finanzgruppe Finanz-Informatik (FI) mitteilt, wurde der Jahresabschluss durch die Gremien Ende Mai festgestellt. FI zeigt sich mit dem Verlauf zufrieden. Der Konzern hat laut Meldung 2019 insgesamt 1,9 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet.

Zu den Highlights des Jahres gehöre laut FI zum Beispiel der Start von Instant Payment und Multibanking, die Erweiterung von Kwitt als Handy-zu-Handy-Bezahlverfahren und der Start des Voice-Banking per Google Assistant.

Neben den digitalen Wegen werde demnach auch die persönliche Beratung vor Ort in den Instituten mit zahlreichen Weiterentwicklungen unterstützt. Mit OSPlus_neo stehe den Sparkassen eine integrierte Multikanal-Lösung zur Verfügung, die eine vollständige kanalübergreifende Prozessbegleitung ermögliche. Das neue Vertriebs-Frontend verbinde die technischen Möglichkeiten aller Vertriebskanäle mit der persönlichen Beratungskompetenz der Mitarbeiter. In 2018 standen laut Meldung vor allem der Rollout für Privatkunden im Vordergrund. 2019 soll der Schwerpunkt bei den Gewerbe- und Firmenkunden, für die zahlreiche neue OSPlus_neo-Prozesse bereitgestellt werden, liegen.

Neben dem Ausbau von OSPlus zur digitalen Finanzplattform und der Standardisierung der Geschäftsprozesse auf der Basis von OSPlus unterstützt die FI nach eigenen Angaben mit der Rezentralisierung die technische Standardisierung in den Sparkassen. Hierfür würden zukunftsweisende Geschäftsmodelle (z. B. „ITServicesComfort“) etabliert. Über Skaleneffekte hinaus würden die Institute hierbei auch von dem hohen Sicherheitsniveau und der Gewährleistung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen profitieren. In 2018 konnte laut Meldung mit den Sparkassen in diesem wachsenden Geschäftsfeld ein Umsatz von rund 54 Millionen Euro erzielt werden. Damit habe sich der Umsatz in den letzten drei Jahren verdoppelt. Auch in der Zukunft würden hier erheblich steigende Geschäftsvolumina erwartet. In den kommenden fünf Jahren ist laut FI eine Verdopplung der Umsätze gegenüber dem vergangenen Jahr geplant.

„Bei allen Aktivitäten und Entwicklungen haben wir für unsere Kunden und die fast 50 Millionen Sparkassenkunden einen zuverlässigen und stabilen IT-Betrieb realisiert.“, erläutert FI-Chef F.-T. Brockhoff. Denn Sicherheit, Schutz und Integrität der Daten der Sparkassen und ihrer Kunden bleiben laut Meldung zentrale Aufgabe der FI. Hierfür würden die Abwehrmaßnahmen fortlaufend angepasst und weiterentwickelt. So wurde demnach in 2018 das Security Operation Center (SOC) weiter ausgebaut sowie die Aktivitäten zur Abwehr von Phishing-Attacken verstärkt.

Ende 2018 ging laut Meldung das neue Künstliche Intelligenz (KI) Competence Center „KIXpertS“ für die gesamte Sparkassen-Finanzgruppe an den Start. Es bündele die KI-Expertise zu Technologien und Verfahren aus den Bereichen Data Analytics, Machine Learning und Predictive Computing für Sparkassen, Landesbanken, Verbundpartner und Servicegesellschaften der Gruppe. Als Wissens- und Informationsdrehscheibe vernetze es die vielfältigen KI- und Digitalisierungsinitiativen in der Finanzgruppe. KIXpertS evaluiere die Reife von KI-Technologien und -Methoden und prüfe deren Eignung für den Einsatz in der Praxis. Eine zentrale Aufgabe des KI-Competence Centers sei es, die Institute aktiv dabei zu unterstützen, KI-Technologien und -Methoden frühzeitig zu nutzen. Das KI-Competence Center wird von der FI gemeinsam mit der Tochter FI-SP betrieben.

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