M.M. Warburg und Bankhaus von der Heydt wollen Investoren für digitale Vermögenswerte begeistern

Quelle: M.M.Warburg & CO, Aloys Kiefer

Die Privatbank M.M.Warburg & CO und das Münchner Bankhaus von der Heydt kooperieren exklusiv bei der Verwahrung von digitalen Vermögenswerten. Die gemeinsam erarbeitete Lösung ermöglicht es erstmalig, die IT-Systeme der beiden Kreditinstitute mit Beständen auf der Blockchain zu verbinden. So kann ab sofort  institutionellen Investoren eine sichere Anlaufstelle für Investments in digitale Vermögenswerte geboten werden.

In einem ersten Schritt überträgt Warburg die Verwahrung der tokenisierten Namensschuldverschreibung VNA1 an das digitalaffine Bankhaus von der Heydt. Diese wurde vom Wohnungskonzern Vonovia Mitte Januar als neuartige Transaktion einer digitalen Schuldverschreibung über die Blockchain im Volumen von 20 Millionen Euro und mit einer Laufzeit von drei Jahren begeben. Warburg trat dabei als exklusiver Investor auf.

Das Bankhaus von der Heydt, das sich auf digitale Vermögenswerte spezialisiert hat und als Vollbank anderen Banken und institutionellen Kunden entsprechende Dienstleistungen anbietet, agiert dabei als Kryptoverwahrer und liefert über standardisierte Schnittstellen Walletbestände direkt an das IT-System der Warburg Bank. Eine Anbindung an WM Daten inklusive ISIN und Kursversorgung runden das Paket ab. Bestehende Kapitalmarktinfrastruktur wird dadurch nahtlos mit den Vorteilen der Blockchaintechnologie verbunden und bietet institutionellen Investoren die Möglichkeit, die Vorteile einer neuen Technologie zu nutzen und gleichzeitig bestehende Systeme bestmöglich weiter zu verwenden.

„Die Tokenisierung wird das Angebot von Finanzprodukten und -services erheblich erweitern und strukturell verändern“, betont Joachim Olearius, Sprecher der Partner der Warburg Bank. Sascha Schmidt, Leiter FX und Fixed Income von M.M.Warburg & CO, ergänzt: „Durch die StellarBlockchain-Technologie lässt sich der Vermögenswert innerhalb von Sekunden übertragen. Das minimiert das operationelle Risiko und steigert die Effizienz.“

„Wir sind überzeugt davon, dass digitale Vermögenswerte in Zukunft eine immer größere Bedeutung erlangen werden. Viele Marktteilnehmer beschäftigen sich bereits heute intensiv mit der Thematik, sind aber oftmals aufgrund regulatorischer oder auch technischer Bedenken noch zurückhaltend. Wir ermöglichen es, gemeinsam mit uns als Bank in den Markt hineinzuwachsen.“ sagt Philipp Doppelhammer, COO beim Bankhaus von der Heydt.

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