Nord-LB stellt dokumentäres Exportgeschäft ein — Helaba übernimmt

Quelle: Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba)

Die Helaba und die Nord-LB haben sich in einem Vertrag darüber verständigt, das dokumentäre Exportgeschäft für Sparkassen zukünftig von der Helaba ausführen zu lassen. Damit führen die beiden Landesbanken die Anfang des Jahres gestartete Bündelung von Kompetenzen innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe fort. In der Folge stärkt die Helaba ihre Rolle als zentraler Partner der Sparkassen im dokumentären Auslandsgeschäft. 

In dem Vertrag einigten sich die beiden Landesbanken, dass die Nord-LB ihr Export-DOK-Neugeschäft für Sparkassen zum 31. Dezember2022 einstellt und ihren Sparkassen empfehlen wird, künftig Leistungen in diesem Geschäftsbereich von der Helaba zu beziehen. Anfang des Jahres hatte die Helaba sich bereits mit der LBBW über die Bildung von Kompetenzzentren verständigt. Dabei übernahm die Helaba bereits die Rolle als zentraler Partner im dokumentären Auslandsgeschäft für die Mehrheit der Sparkassen. Diese Position ist durch die aktuelle Verständigung mit der Nord-LB nun nochmals gestärkt worden.

„Wir freuen uns, dass wir mit dieser Vereinbarung einen weiteren Schritt zur Bündelung von Kompetenzen innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe gemacht haben. Wir sind davon überzeugt, dass wir so zusätzliche Effizienzen heben und die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Gruppe weiter stärken können. Wir sind bereit, dafür unseren Beitrag zu leisten und unsere Rolle als zentraler Partner und führender Zahlungsverkehrsdienstleister der S-Finanzgruppe weiter auszubauen“, sagt Frank Nickel, Vorstandmitglied der Helaba.

Im Juli dieses Jahres hatten Helaba und Saar-LB ihr Angebot im Auslandsgeschäft in der neuen S-International Saar Pfalz GmbH & Co. KG gebündelt.

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