Kryptobesteuerung: Hohe Erwartungen und ordnungspolitische Fallstricke

Arne Hansen

PD Dr. habil. Arne Hansen, Institut für Volkswirtschaftslehre, Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg
Foto: Helmut-Schmidt-Universität

Aus Gerechtigkeitsgründen will das Bundesfinanzministerium Gewinne aus Kryptotransaktionen künftig versteuern. Da selbst das Finanzministerium mit Einnahmen von nicht mehr als 350 Millionen Euro (ab dem Jahr 2031) rechnet, stellt Arne Hansen in dem vorliegenden Gastbeitrag die Frage nach der Kosten-Nutzen-Relation. Kosten sieht er vor allem in einem ordnungs- und verwaltungspolitischen Preis, da beispielsweise strukturelle Fehlanreize drohten. Vor allem langfristig orientierte …

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