Commerz Real bringt erstmals rein digitales Pay-per-use-Leasing

Christoph Halstrick, Leiter Mobilienleasing, Commerz Real
Quelle: Commerz Real

Die Commerz Real bringt mit „CR Pay per use“ erstmalig ein komplett digitales Leasingprodukt auf den Markt. Wie das Unternehmen der Commerzbank Gruppe mitteilte, können damit Investitionen in Maschinen, betriebliche Anlagen oder Nutzfahrzeuge mittels digitaler Datenerfassung enger an ihre tatsächliche Nutzung gekoppelt werden. Diese wirkt unmittelbar auf die Ermittlung der Restwerte der Leasingobjekte, wodurch jene nun passgenauer finanziert werden können. Ob eine Maschine im Ein-Schicht-Betrieb arbeitet oder rund um die Uhr im Einsatz ist, bestimmt den Wert der Maschinen und damit unmittelbar die Leasingzahlung. Die Nutzungsintensität wird am Objekt über ein sogenanntes „Machine-to-Machine (M2M) Gateway“ erfasst und unter Einbindung des Technologiepartners Telekom über das Mobilfunknetz an die Commerz Real übertragen. „Wir unterscheiden dann innerhalb einer Bandbreite in geringe, mäßige oder maximale Auslastung und koppeln daran die Höhe der Leasingrate“, erläutert Christoph Halstrick, Leiter Mobilienleasing bei der Commerz Real. Das neue Produkt kann unabhängig vom Hersteller sowie Art und Weise des Leasinggutes in Anspruch genommen werden. Voraussetzung ist, dass der Maschinenwertverlauf  und damit der aktuelle Zeitwert einer Maschine eindeutig eine Korrelation mit den Betriebsstunden aufweist und diese erfasst und an die Leasinggesellschaft übermittelt werden können.

„Mit dem nutzungsabhängigen Leasing reagieren wir auf die steigende Nachfrage der Unternehmen nach mehr Flexibilität in der Ratengestaltung“, sagt Halstrick. So erhöht sich bei stärkerer Nutzung auch die Leasingzahlung und sinkt umgekehrt bei geringerer Auslastung. „Der Leasingnutzer hat damit eine echte Cashflow-Optimierung im Gegensatz zum klassischen Leasing mit gleichbleibender Rate“, so Halstrick weiter. Bei Spitzenauslastungen in der Produktion lassen sich auch die Leasingzahlungen leichter aufbringen, ohne die Liquidität des Leasingnehmers zu strapazieren. Doch auch für saisonabhängige Branchen wie den Bausektor und speziell die Vermieter von Baumaschinen rentiert sich das neue Leasingmodell: Von Frühjahr bis Herbst, zu den Haupteinsatzzeiten der Maschinen, können die Leasingzahlungen direkt aus den mit dem Leasingobjekt erzielten Einnahmen gespeist werden.

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