Commerz Real Mobilienleasing: 230 Millionen Euro Neugeschäft in Q1/2018

Die Commerz Real verzeichnet im Mobilien-Leasing ersten Quartal 2018 ein Neugeschäftsvolumen von etwa 230 Millionen Euro, knapp 30 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Begünstigt wurde das Wachstum durch ein Großgeschäft für Schienenfahrzeuge mit einem Gesamtinvestitionswert von rund 50 Millionen Euro sowie weitere namhafte Leasing-Investitionen in Maschinen und betriebliche Einrichtungen. „Damit können wir nahtlos an das erfolgreiche vergangene Jahr anknüpfen“, freut sich Christoph Halstrick, Bereichsleiter Mobilienleasing bei der Commerz Real. 2017 lag das Neugeschäftsvolumen bei etwas über einer Milliarde Euro und damit bereits 20 Prozent über dem Ergebnis von 2016 (835 Millionen Euro). Insgesamt wuchs das verwaltete Vermögen im Mobilien-Leasing auf etwa 4,1 Milliarden Euro an. Damit lag der Bereich auch weit über dem Branchenwachstum, welches der Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen (BDL) für 2017 mit rund 7,7 Prozent bezifferte.

Als Haupttreiber für die künftige Geschäftsentwicklung sieht die Commerz Real digitale Prozesse, Produkte und Plattformen. „Durch diese werden wir effizienter und kundenindividueller und können somit verstärkt Leasing-Konzepte und Finanzierungslösungen nun auch für kleinere und mittlere Unternehmen anbieten und damit neue Märkte erschließen“, erläutert Halstrick. So wurde der komplette Leasing-Prozess – vom Angebot bis zum unterschriftsreifen Vertrag – inzwischen auf eine digitale Plattform überführt. „Noch im Kundengespräch kann der Berater einen fertigen Leasing-Vertrag erstellen“, so Halstrick. „Laufzeit und Raten der Verträge lassen sich individuell auf die Situation des Unternehmens anpassen.

Weiteres Wachstum verspricht sich die Commerz Real zudem von einem neuen Leasing-Produkt auf digitaler Basis. Dieses folgt dem sogenannten „Pay-per-use“-Modell. Dabei wird der bisherig im Leasing gängige Ansatz „Pay as you earn“ weiterentwickelt zu einem stark nutzungsabhängigen Leasing-Modell. Investitionsgüter wie Baumaschinen, Nutzfahrzeuge oder betriebliche Anlagen können durch eine digitale Datenerfassung enger an ihrer tatsächlichen Nutzung gekoppelt und dadurch passgenauer finanziert werden, da die Erhebung der Nutzungsdaten unmittelbar auf die Ermittlung der Restwerte und Ratenverläufe der Leasing-Objekte einwirkt. „Mit dieser Innovation werden wir das Leasing-Geschäft noch einmal spürbar vorantreiben“, ist sich Halstrick sicher.

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