Neugeschäft der Akf-Gruppe wieder auf Rekordniveau

Dr. Frank Hens, Geschäftsführer und Vorsitzender, akf bank und akf leasing
Quelle: akf

Die Wuppertaler Akf-Bank und Akf-Gruppe verzeichneten im Geschäftsjahr 2017 erfreuliche Entwicklungen. Das Neugeschäft im Bank- und Leasingbereich konnte 2017 wieder deutlich ausgeweitet werden und liegt nun bei 1 249 Millionen Euro – ein Plus von 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das für die Akf-Bank bedeutende Fahrzeuggeschäft entwickelte sich trotz der aktuell verhaltenen Marktsituation gut. Bei einer Steigerung von 23 Millionen Euro nimmt es mit einem Volumen von 581 Millionen Euro beziehungsweise einem Anteil von 46,6 (Vorjahr 47,8) Prozent am Gesamtgeschäft weiter eine herausgehobene Stellung ein. Positiv entwickelt haben sich nach Angaben des Mittelstandsfinanzierers auch die Geschäftsbereiche Akf Industriefinanz und Akf Agrarfinanz. Während das Volumen der Finanzierungen von Maschinen und sonstigen Ausrüstungsgegenständen mit einem Anteil am Gesamtgeschäft von 30,6 (Vorjahr 31,1) Prozent auf 382 (Vorjahr 363) Millionen Euro wuchs, stabilisierte sich die Finanzierung mobiler Agrar- und Bautechnik bei einem Volumen von 102 Millionen Euro und weist einen Anteil von 8,1 (Vorjahr 8,7) Prozent am Gesamtgeschäft auf.

Um 26,7 Prozent auf 183 (Vorjahr 145) Millionen Euro sind die Konsumentenkredite im Rahmen der Absatzfinanzierung hochwertiger Haushaltsgeräte der Vorwerk-Gruppe geklettert. Im Factoring wuchs das Ankaufvolumen von 609 auf 672 Millionen Euro. Insgesamt legte die Akf-Gruppe beim Umsatz von Finanzierungsdienstleistungen (ohne Umsatzsteuer) gegenüber dem Vorjahr auf 446 Millionen Euro (plus 3,6 Prozent) zu. „Die Entwicklungen von Neugeschäft, Umsatz und operativem Ergebnis haben unsere Erwartungen klar übertroffen“, erläutert Dr. Frank Henes, Vorsitzender der Geschäftsführung der Akf-Bank. Auch die Ertragskraft der Akf-Gruppe wurde angesichts eines um 6,4 Prozent gesteigerten Zinsüberschusses verbessert.

Wie in den vergangenen Jahren erfolgte die Refinanzierung der Akf-Gruppe überwiegend laufzeitkongruent durch Interbankengeschäft, ein revolvierendes ABCP-Programm, einen revolvierenden ABS-Bond sowie durch das Einlagengeschäft. Dabei wurden 2017 ABS-Anleihen von 250 Millionen Euro auf 400 Millionen Euro erhöht. Das rein onlinebasierte Einlagengeschäft hat sich auch im abgelaufenen Geschäftsjahr erwartungsgemäß entwickelt. Insgesamt wurden zum Jahresende rund 21 800 (Vorjahr 20 600) Kunden mit Einlagen von 1 325 (Vorjahr 1 235) Millionen Euro betreut.

Das stetige Wachstum setzt sich im laufenden Geschäftsjahr fort. „Für 2018 gehen wir auf Basis eines insgesamt leicht steigenden Neugeschäfts gegenüber dem Vorjahr auch von einem Zuwachs im Geschäftsvolumen aus. Insgesamt erwarten wir daher trotz einer geringeren, aber weiter gesunden Zinsmarge einen erneut wachsenden Zinsüberschuss und damit eine nochmals höhere Ertragskraft“, resümiert Henes die aktuelle Entwicklung des Mittelstandsfinanzierers.

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