Corona-Immobilien-Index: Nur noch 18 Prozent der Baustellen ohne Einschränkungen

Bauarbeiter; Quelle: pixabay

Der Corona-Immobilien-Index der Plattform Baumonitoring.com zeigt in Kalenderwoche 47 (16. Bis 22. November) deutliche Einschränkungen auf den Baustellen. Auf rund einem Drittel (32 Prozent) aller Baustellen wurden Corona-Fälle registriert. In der Vorwoche war dies nur bei 11 Prozent aller Baustellen der Fall. Nur noch 18 Prozent der Baustellen laufen inzwischen ohne Einschränkungen. In die Befragung einbezogen wurden etwa 900 Experten aus der Bau- und Immobilienwirtschaft, die unter anderem nach Corona-Fällen auf den Baustellen, aber auch der Corona-bedingten Situation befragt wurden.

Die Frage, ob die öffentliche Verwaltung ausreichend auf einen länger andauernden Lockdown light eingestellt ist, wurde nur von 12 Prozent der Befragten bejaht dies, 88 Prozent antworteten mit einem klaren Nein. Hinsichtlich der Erlangung von B-Plänen und Baugenehmigungen konnten lediglich 22 Prozent der Befragten keinen Verzug feststellen, 55 Prozent sehen einen leichten Verzug und 23 Prozent erhebliche Verzögerungen.

Die Fieberkurve des Corona-Immobilien-Index liegt aktuell bei 37,36 Grad. Das ist ein Anstieg im Vergleich zur Vorwoche und erreicht das Niveau aus dem Beginn der Befragungen im April/Mai diesen Jahres. Der Corona-Immobilien-Index wird auf einer Skala von 36,5 bis 41,5 Grad abgebildet und gibt die Lage auf dem Immobilienmarkt in Bezug auf die menschliche Körpertemperatur an. Bei 36,5 Grad gibt es keine Beeinträchtigungen, alles ist in Ordnung. Nehmen die Probleme auf den Baustellen zu, steigt die Temperatur bis hin zum Fieber. Bei maximal 41,5 Grad geht nichts mehr, es herrscht kompletter Baustopp.

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