Rating kurz notiert01.09.2026
Die Branicks Group kommt bei der Sanierung ihrer Finanzverbindlichkeiten einen entscheidenden Schritt voran. Die Inhaber der 400 Millionen Euro schweren Unternehmensanleihe stimmten zu, die Laufzeit bis zum 31. Dezember 2026 zu verlängern (siehe Marktnotizen). Trotz der Zustimmung der Gläubiger fiel das Urteil von S&P Global Ratings deutlich härter aus. Die Agentur senkte das langfristige Emittentenrating der Branicks Group von "CCC" auf "SD" - Selective Default. Auch das Rating für die 400-Millionen-Euro-Anleihe rutschte auf "D" und damit in den Default-Bereich. Ausschlaggebend war die Einstufung der Laufzeitverlängerung als sogenannter distressed exchange, also als notleidender Austausch nach den Kriterien der Ratingagentur. Für …
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Rating kurz notiert01.09.2026
Moody's Ratings hat die langfristigen Emittenten- und Senior-Unsecurer-Ratings der PSP Swiss Property AG von A3 auf A2 erhöht. Die Aussichten bleiben stabil. Zur Begründung heißt es: Die PSP weise durchgehend sehr solide Kreditfundamentaldaten aus, was sich in starken Kreditkennzahlen zeige. Das Unternehmen kombiniert zudem geringe Vermögensschulden mit sehr starker Zinsdeckung. Gleichzeitig heben die Analysten die konservative Finanzpolitik, das hochwertige Portfolio sowie die Aktivitäten in einem der stärksten Immobilienmärkte des Moody's-Rating-Universums hervor. Das Management verfolge eine sehr stabile Dividendenpolitik, wobei die Dividenden nur im Einklang mit dem wiederkehrenden Cashflow wachsen, und verfolge ausschließlich …
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Rating kurz notiert01.09.2026
Die Bundesrepublik Deutschland erfreut sich seit vielen Jahren der höchsten Ratingeinstufung aller maßgeblichen Ratingagenturen. Nun nehmen die Spekulationen an den Finanzmärkten über eine mögliche Ratingverschlechterung zu. Kritisch werden vor allem die steigenden Staatsausgaben, die mit einer höheren Neuverschuldung einhergehen, für die eine immer höhere Zinslast geschultert werden muss, das schwache langfristige Wirtschaftswachstum sowie der hohe Investitionsbedarf in Verteidigung und Infrastruktur gesehen. Das, so die Argumentation, könnte das AAA-Rating künftig unter Druck setzen. Bisher sehen die Agenturen diese Risiken jedoch noch als mit der Spitzenbonität vereinbar an und halten den Ausblick auf stabil.
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