Homeday-Wohnzufriedenheitsstudie: Belastungen steigen

Quelle: pixabay.com

Laut der neuen Wohnzufriedenheitsstudie des digitalen Maklerunternehmens Homeday wohnen die Deutschen im Großen und Ganzen ziemlich zufrieden. 84 Prozent sind sehr beziehungsweise eher zufrieden, 11 Prozent eher unzufrieden und nur 4 Prozent sind sehr unzufrieden mit ihrer aktuellen Wohnsituation.

Die repräsentative Studie zeigt aber auch, dass viele Menschen in Deutschland Sorgen haben, sich ihre Immobilie bald nicht mehr leisten zu können. Dies gaben ganze 19 Prozent der Befragten an. Dabei variieren die Ergebnisse nach Bundesländern deutlich. Während in Nordrhein-Westfalen nur 14 Prozent diese Angst teilen, ist die Lage andernorts prekärer, etwa in Bremen mit 27 Prozent, in Berlin mit 26 Prozent und in Hamburg mit 25 Prozent.

Auch darüber hinaus spiegelt die Studie eine durchaus angespannte Wohnsituation in Deutschland wider. Nur etwa 50 Prozent der Befragten geben an, eine Wohnkostenbelastung von nicht mehr als 30 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens zu haben. Dies ist ein Wert, den Experten regelmäßig als noch gesunde Belastung nennen.

Anteil des Nettohaushaltseinkommens, das für Wohnkosten ausgegeben wird; Quelle: Homeday
 

„Die Deutschen wohnen zwar ziemlich zufrieden, das Bild trübt aber, dass ein großer Teil Angst hat, in Zukunft nicht mehr genug Geld zum Leben zu haben", sagt Steffen Wicker, Gründer und CEO von Homeday.

Ein weitere Erkenntnis: Zumindest beim Wohnen gilt, je älter desto schöner. Mit steigendem Lebensalter nimmt die Zufriedenheit mit der Wohnsituation kontinuierlich zu.

Wohnzufriedenheit; Quelle: Homeday

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