Commerzbank: m-Bank-Verkauf fällt aus

Dr. Bettina Orlopp, Mitglied des Vorstands, Commerzbank
Quelle: Commerzbank / Alexandra Lechner

Wie die Commerzbank heute mitteilt, bleibt die m-Bank Teil des Commerzbankkonzerns. Dieser hat beschlossen, die Mehrheitsbeteiligung in Höhe von 69,3 Prozent an der polnischen Tochter zu halten und den Verkaufsprozess zu beenden. Im aktuell von der Corona-Krise geprägten Umfeld erscheint der Commerzbank eine Transaktion zu attraktiven Bedingungen, die dem tatsächlichen Wert der m-Bank entspricht, nicht erreichbar.

„Es ist klar, dass wir ein so wertvolles Asset wie die m-Bank nur dann verkaufen, wenn die Bedingungen stimmen. Das von der Corona-Krise geprägte Kapitalmarktumfeld ermöglicht es uns jedoch nicht, eine attraktive Bewertung zu erzielen, die dem tatsächlichen Wert der m-Bank entspricht “, sagte Bettina Orlopp, Finanzvorständin der Commerzbank. „Unsere starke Kapitalposition gibt uns den Spielraum, unsere Strategie ‚Commerzbank 5.0‘ auch ohne den m-Bank-Verkauf umzusetzen und die dafür geplanten Investitionen zu tätigen.“

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