dwpbank erhält MiCAR-Erlaubnis für Kryptoverwahrung

Foto: Adobe Stock (Eisenhans)

Die Deutsche Wertpapierservice Bank AG (dwpbank) hat von der Bafin die Erlaubnis für die Verwahrung und Verwaltung von Kryptowerten für Kunden sowie für die Erbringung von Transferdienstleistungen für Kryptowerte erhalten. Den Handel mit Kryptowerten kann sie bereits seit  Dezember 2025  MiCAR-konform für ihre Kundeninstitute ausführen. Mit der neuen MiCAR-Erlaubnis erweitert die dwpbank ihre Lösung für digitale Vermögenswerte (wpNex) um ein eigenes Serviceangebot für die Kryptoverwahrung und damit verbundene Transferdienstleistungen für Kryptowerte. Dafür stellt sie die Prozessintegration bereit und übernimmt zentrale regulatorische Prozesse unter anderem im Meldewesen. Die Lösung orchestriert den gesamten Prozess – vom Orderrouting über Bestandsführung, die Verwahrung bis zur Abwicklung – und ermöglicht hochgradig automatisierte End-to-End-Prozesse. Sparkassen und Banken können ihren Kunden so Kryptoinvestitionen in ihrer gewohnten Bankumgebung anbieten. Auch für Bankverbünde schafft dies die Möglichkeit, ein Kryptoangebot innerhalb des eigenen Ökosystems umzusetzen.

Gemeinsam mit angeschlossenen Sparkassen arbeitet die dwpbank als Dienstleister für Wertpapierservices derzeit an einem Kryptoangebot für deren Kunden. Die neue MiCAR-Erlaubnis bildet dafür einen weiteren wichtigen Baustein und ermöglicht eine vollständig integrierte Kryptolösung innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe. Ziel ist es, Kundeninstitute aus allen drei Bankensektoren auch bei den nächsten Entwicklungsschritten des digitalen Kapitalmarkts zu unterstützen.

 

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