Bankenverband: Zufriedenheit der Deutschen mit ihren Geldanlagen im Corona-Jahr gestiegen

Trotz der Corona-Krise hat sich die Zufriedenheit der Deutschen mit Blick auf die Finanzanlage verbessert. Das geht aus einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage im Auftrag des Bankenverbands hervor, für die im Dezember 1001 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt wurden. Hatten 2019 noch weniger als die Hälfte der Bundesbürger überhaupt Geld angelegt (46 Prozent), sind es Ende 2020 53 Prozent. 57 Prozent der Sparer und/Anleger sind mit der Wertentwicklung ihrer Anlagen zufrieden – nach 41 Prozent im Jahr 2019

Als beliebteste Anlagen haben Fonds und Sparpläne ihre Spitzenposition ausgebaut, Aktien und Immobilien blieben stabil, Tages-, Festgeld und Edelmetalle verloren dagegen an Zuspruch. Für zwei Drittel der Anleger ist es inzwischen ein wichtiger Aspekt, dass ihr Geld in nachhaltigen Projekten investiert wird, 35 Prozent haben tatsächlich auch in nachhaltige Geldanlagen investiert.

Risiken wollen die Deutschen beim Anlegen auch weiterhin nicht eingehen: 85 Prozent der Befragten gaben an selbst bei größeren Renditechancen auch künftig „gar nicht“ (58 Prozent) oder „eher nicht“ (27 Prozent) zu mehr Risiko bei der Geldanlage zu neigen.

Auf die Frage, wo sie im kommenden Jahr ihr Geld anlegen würden, liegen bei den Deutschen Immobilien (56 Prozent), Fondsanteile (52 Prozent) und Aktien (49 Prozent) auf den vorderen Plätzen. 

Die komplette Umfrage finden Sie hier.

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