Crédit Agricole startet Sparplattform in Deutschland

Bild: Crédit Agricole

Die französische Bankengruppe Crédit Agricole hat in Deutschland ihre neu entwickelte Sparplattform „Crédit Agricole Savings“ an den Markt gebracht.  Bis 2028 will Crédit Agricole in Deutschland insgesamt 30 Milliarden Euro an Einlagen einsammeln, die Einlagen der deutschen Tochter Creditplus schon mit eingerechnet. Die Kundengelder der Sparplattform laufen unter französischer IBAN unterliegen der französischen Einlagensicherung. Als Kernzielgruppe werden Sparer zwischen 35 und 65 Jahren genannt.

Das Start-Angebot umfasst sieben Produkte, die von flexiblen Tagesgeld-Lösungen bis hin zu langfristigem Festgeld reichen: Tagesgeld Flex als Sparkonto mit flexiblen Einzahlungen und sofortiger Verfügbarkeit, Tagesgeld Plus, das einen Basiszinssatz mit einem Bonuszinssatz nach einer Haltedauer von 12 Monaten kombiniert, Tagesgeld Ziel mit regelmäßigen monatlichen Einzahlungen und  einem festen Zinssatz bei einer Laufzeit von 12 bis 60 Monaten, Festgeld Wachstum mit einem steigenden Zinssatz über eine Laufzeit von 36 oder 60 Monaten, jährlicher Zinszahlung und die Flexibilität, mit einer Kündigungsfrist von 31 Tagen auf das Geld zugreifen zu können, Festgeld langfristig, mit einem festen Zinssatz und Zinsen, die während der Laufzeit zwischen 24 und 120 Monaten reinvestiert werden. Festgeld kurzfristig mit frei wählbaren Laufzeiten von 1, 3, 6, 9 oder 12 Monaten sowie Festgeld ausschüttend mit regelmäßigen Zinszahlungen (monatlich, vierteljährlich oder jährlich) mit einer Laufzeit zwischen 24 und 120 Monaten in Schritten von 12 Monaten.  

Zunächst ist das Angebot nur über die Website verfügbar. Für September ist der Launch der mobilen App geplant, um das Kundenerlebnis und den alltäglichen Zugang zur Plattform weiter zu verbessern. Bis Ende 2026 soll die Plattform in drei weiteren europäischen Ländern starten. Im Laufe des ersten Quartals 2027 soll zudem da Angebot an Spar- und Investmentlösungen weiter ausgebaut werden. Die Partnerschaft mit Raisin ist vom Start der Sparplattform Crédit Agricole Savings nicht berührt. Es wird allerdings damit gerechnet, dass ihr Beitrag zum Einlagengeschäft künftig sinken wird.

Für Oktober 2026 ist zudem der Start von Crédit Agricole Deutschland geplant, voraussichtlich unter Nutzung der Banklizenz der Creditpus Bank und mit deutscher IBAN. Dann soll auch ein Girokonto angeboten werden. Unter dem Dach von Crédit Agricole Deutschland soll die Marke Creditplus künftig zur Produktmarke für die Konsumfinanzierung werden und als solche weitergeführt werden.  

 

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