Chase in Deutschland mit Tagesgeldkonto gestartet

Bild: Chase

Chase, das Privatkundengeschäft von JP Morgan Chase, hat offiziell seine neue Digitalbank in Deutschland gestartet. Sie wird hierzulande von der J.P. Morgan SE betrieben, die eine eine Vollbanklizenz in Deutschland besitzt und Mitglied des freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. ist, der die Einlagen von Privatpersonen bis zu einem derzeitigen Höchstbetrag von drei Millionen Euro schützt. Nach dem Markteintritt im Vereinigten Königreich im Jahr 2021, wo Chase mittlerweile mehr als drei Millionen Kunden gewonnen hat, folgt Deutschland nun als zweiter europäischer Markt.

Chase führt eine App-basierte Banking-Lösung ein, die auf den deutschen Markt zugeschnitten ist. Dazu gehört persönlicher Support per Telefon oder Chat. Teil der Anpassung an den deutschen Markt ist auch Transparenz bei der Abgeltungssteuer. Kunden erhalten eine Aufschlüsselung der auf ihre Erträge bei Chase anfallenden Steuern und können ihren Freistellungsauftrag in der App einrichten. Das erste Produkt der neuen Digitalbank ist ein Tagesgeldkonto. Damit will man der ausgeprägten Sparkultur in Deutschland mit viel ungenutztem Potenzial begegnen, so Daniel Llano Manibardo, Deutschlandchef von Chase.

Langfristig will Chase zu einer führenden digitalen Hausbank für Verbraucher in Deutschland werden. Dazu soll das Angebot an digitalen Banking-Lösungen schrittweise ausgebaut werden, um allen finanziellen Bedürfnissen der Verbraucher gerecht zu werden. Bis Ende 2028 ist die Einführung eines umfassenden Produktportfolios geplant, das unter anderem Girokonten, Investment- und Kreditprodukte umfasst. Am im November 2025 eröffneten Standort in Berlin sind „mehr als 150 Mitarbeiter“ beschäftigt.

 

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