Berliner PSD Bank will Immobilienbestand verdreifachen

Daniel Mohaupt, Vorstand, PSD Bank Berlin-Brandenburg
Quelle: PSD Bank Berlin-Brandenburg

Die PSD Bank Berlin-Brandenburg erweitert ihr Portfolio abseits des gängigen Bankengeschäfts und will bis 2022 rund 130 Millionen Euro zusätzlich in Immobilien investieren. Zum bisherigen Portfolio der Bank, die als Eigentümer, Vermieter und Bauherr auftritt, gehören rund 300 Wohnungen und rund 70 Gewerbeimmobilien. Die Bestands- und Neubauobjekte befinden sich hauptsächlich in Berlin und Umgebung.

„Wir wissen um die schwierige Wohnungssituation in den Städten. Als werteorientiertes Unternehmen versuchen wir Wohnraum durch Neubauprojekte zu schaffen und mit Blick auf bezahlbare Mieten keine Luxussanierungen in unseren Bestandsimmobilien durchzuführen. Insgesamt haben wir in den vergangenen Jahren Neubau- und Bestandsimmobilien im Wert von mehr als 60 Millionen Euro erworben. Bis 2022 planen wir diese Summe auf bis zu 130 Millionen Euro zu steigern“, erklärt Daniel Mohaupt, Vorstand der PSD Bank Berlin-Brandenburg.

Zum Hintergrund: Der Immobilienboom wird sich auch 2019 weiter fortsetzen und der Preisdruck für Käufer und Mieter bleibt hoch. Das geht aus dem Frühjahrsgutachten 2019 hervor, das der Rat der Immobilienweisen Mitte Februar in Berlin vorgestellt hat. Grund für das steigende Preisniveau ist das Ungleichgewicht zwischen Wohnungsangebot und Wohnungsnachfrage. Demnach gibt es zu wenig Neubau und Büroimmobilien in Deutschland und das Baukindergeld sowie Sonderabschreibungsmöglichkeiten wirken zusätzlich preistreibend. Das will die PSD Bank Berlin nutzen, um zusätzliche Ertragsquellen zu generieren.

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