Fusion von Sparda-Bank West und Sparda-Bank Münster unter Dach und Fach

Manfred Stevermann, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank West, Silke Schneider-Wild, Vorstandsvorsitzende der Sparda-Bank Münster
Quelle: Sparda-Bank

Der seit dem vergangenen Jahr angestrebte Zusammenschluss der Sparda-Bank West und der Sparda-Bank Münster ist unter Dach und Fach. Nach der Vertreterversammlung der Sparda-Bank Münster hat nun auch die der Sparda-Bank West dem Vorhaben zugestimmt.  Mit der Abstimmung in Düsseldorf haben die höchsten Gremien beider Genossenschaftsbanken nun den Weg für die Fusion endgültig freigemacht.

Das neue Institut trägt den Namen Sparda-Bank West und wird mit rund 630 000 Mitgliedern die mitgliederstärkste Genossenschaftasbank  in Deutschland. Mit einer Bilanzsumme von mehr als 11 Milliarden Euro ist sie die Nummer zwei unter den Sparda-Banken und zur Nr. 4 unter den derzeit insgesamt noch rund 970 Genossenschaftsbanken hierzulande. Das Geschäftsgebiet der Sparda-Bank West erstreckt sich künftig über fast ganz Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus bis Emden und Wilhelmshaven im nördlichen Niedersachsen. 82 Filialen an 58 Standorten betreuen mehr als 726.000 Kunden. Filialschließungen sind im Rahmen der Fusion nicht geplant.Die letzten juristischen Schritte für die Verschmelzung sollen zügig gegangen werden. Rechtswirksam wird die Fusion mit öffentlicher Bekanntmachung der Eintragung im Genossenschaftsregister voraussichtlich Mitte August.

 Die Vorstandsmitglieder der bisherigen Sparda-Bank West behalten ihre Positionen: Manfred Stevermann bleibt Vorstandsvorsitzender und Andreas Lösing dessen Stellvertreter. Michael Dröge und Dominik Schlarmann vervollständigen den Vorstand. Silke Schneider-Wild, noch Vorstandsvorsitzende der Sparda-Bank Münster, wird die avisierte Position im Vorstand der neuen Sparda-Bank West vorerst noch nicht einnehmen können. Grund dafür sind Vorgaben der Bankenaufsicht (BaFin), die von neuen Vorständen mehrjährige Erfahrungen in Banken mit einer vergleichbaren Struktur und Größe verlangt. Die neue Fusionsbank Sparda-Bank West ist nach Auffassung der BaFin jedoch von ihrer Größe, ihren wirtschaftlichen Möglichkeiten und ihren Risiken nicht mit dem bisherigen Institut in Münster vergleichbar. Deshalb wird  Silke Schneider-Wild zuerst als Generalbevollmächtigte und Prokuristin starten, um dann in die Position der zweiten stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden nachzurücken.

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